Niemand heißt Elise
von Alvaro Solar, Karin Schroeder und Andreas Goehrt
Ein verlassener Bahnhof direkt hinter der Grenze, ein Niemandsland. Hier strandet Elise, nachdem sie zu Fuß aus ihrer Heimat geflüchtet ist. Bahnhofswärter Fritz hält pflichtbewusst die Stellung, obwohl hier längst kein Zug mehr fährt. Er sagt: Ohne Ausweis, ohne Wohnung und ohne Arbeit, ist diese Elise ein Niemand. Darf Fritz mit so einer im Regen stehen? Kaffee trinken? Tanzen?
Ein behutsames Objekttheaterstück in Schwarz-Weiß mit einer Geheimsprache, alten Fotografien und Erinnerungsstücken über die Möglichkeit, Fremdheit zu überwinden und eine neue Heimat zu finden.
Regie Claudia Luise Bose • Ausstattung Jonathan Gentilhomme • Dramaturgie Katrin Gellrich • Theaterpädagogik Marlen Geisler • Spiel Richard Barborka, Jana Weichelt
| Dauer | 60 Minuten |
Vor- und Nachbereitung
Dies ist ein Typoblindtext. An ihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Manchmal benutzt man Worte wie Hamburgefonts, Rafgenduks oder Handgloves, um Schriften zu testen. Manchmal Sätze, die alle Buchstaben des Alphabets enthalten - man nennt diese Sätze »Pangrams«.
Leichte Sprache
Es gibt einen verlassenen Bahnhof direkt hinter der Grenze.
Dieser Ort ist ein Niemandsland.
Hier bleibt die Frau Elise stehen. Sie ist zu Fuß aus ihrer Heimat geflüchtet.
Der Bahnhofswärter Fritz ist noch da. Er macht seine Arbeit, obwohl hier keine Züge mehr fahren.
Fritz sagt: „Ohne Ausweis, ohne Wohnung und ohne Arbeit ist Elise ein Niemand.“
Darf Fritz mit so einer Frau im Regen stehen?
Darf er mit ihr Kaffee trinken oder tanzen?
Die Geschichte ist ein vorsichtiges Objekttheaterstück in Schwarz-Weiß.
Es gibt eine Geheimsprache, alte Fotografien und Erinnerungsstücke.
Die Geschichte handelt davon, wie man Fremdheit überwinden und eine neue Heimat finden kann.