Alvaro Schoeck
1975 in Zürich/Schweiz geboren, war Alvaro Schoeck vor und während seines Regiestudiums an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin als Regieassistent an diversen Theatern wie der Staatsoper Stuttgart, dem Staatstheater Mainz und dem Luzerner Theater tätig. Seither arbeitet er als freier Regisseur sowohl für Sprech- als auch Musiktheater in Deutschland und der Schweiz, so u.a. am Pfalztheater Kaiserslautern, am Theater Biel Solothurn, am Theater Naumburg, bei den Bayreuther Festspielen ("Der fliegende Holländer" für Kinder 2009) sowie am Aalto Theater Essen. Daneben engagiert er sich beim Opernvermittlungsprojekt Catching Fire – Haendel on the Road in Serbien und beim Othmar Schoeck Festival in seinem Elternhaus in Brunnen/Schweiz. Zu seinen Inszenierungen zählen u.a. “Das Land des Lächelns” (2012) am Theater Biel Solothurn, “Kleists Kohlhaas” (2014) am Puppentheater Gera, “Il barbiere di Siviglia” (2015) am Pfalztheater Kaiserslautern sowie “Frau Luna” (2018) am Theater Ansbach. An der Oper Dortmund zeichnete Alvaro Schoeck für das Konzept und die Gesamtleitung des experimentellen Musikfilms “Sounds of Dortmund” und der Nordstadtoper verantwortlich. Im Sommer 2023 inszenierte er mit “Saturday Night Fever” bei den Burgfestspielen Jagsthausen sein erstes Musical. Gemeinsam mit seiner Partnerin Charlotte Waltert entwickelte Alvaro Schoeck den Animationsfilm “Die graue March (Greylands)”, der 2023 am Animafest Zagreb Premiere hatte.
Am Puppentheater Magdeburg inszenierte er in der Spielzeit 2024/25 Brechts/Weills “Die Dreigroschenoper” als Hofspektakel und entdeckte mit der kongenialen Akkordeonbegleitung durch Claudia Buder und fragmentarischen Puppenkörpern die Aktualität dieses Stücks noch einmal neu. In der Spielzeit 2025/26 kehrte es wegen des großen Erfolgs nochmals als Hofspektakel zurück.