Das schönste Land der Welt
eine Stückentwicklung von Leonhard Schubert und Miriam Locker, basierend auf Interviews mit Menschen in Magdeburg und Deutschland
In regelmäßigen Abständen wird ein Schiffscontainer an verschiedenen Stellen der Stadt auftauchen, sechs Meter lang, zwei Meter breit und drei Meter hoch. Wie ein Fremdkörper mit Charme wird er plötzlich mitten in Magdeburg stehen und Menschen, die zufällig vorübergehen, oder auch denen, die von dem geheimnisvollen Ort gehört haben und gezielt kommen, die Möglichkeit für ein anderes Theater-Erlebnis bieten. Unsere Gäste im Stahlbehälter werden sich auf eine Reise begeben, nach Deutschland, in die DDR und in die Welt ihrer Träume und Wünsche aus der Zeit um 1990, als jener Prozess stattfand, der gemeinhin als Wiedervereinigung bezeichnet wird.
Inspiriert ist die Theaterreise von Leben und Arbeit des Dichters Ronald M. Schernikau, der 1960 in Magdeburg geboren wurde und 1991 in Berlin starb.
Regie Leonhard Schubert • Ausstattung Jonathan Gentilhomme • Musik und Sounddesign Bernhard Range • Dramaturgie Miriam Locker • Technischer Support Richard Barborka • Spiel alternierend Luisa Grüning, Jana Weichelt, Anna Wiesemeier, Freda Winter, Richard Barborka, Florian Kräuter, Leonhard Schubert, Kaspar Weith
| Dauer | 40 Minuten |
| Info | Die Inszenierung feierte am 22.09.2021 Uraufführung. |
| Ort | Container (Kiesplatz) |
Leichte Sprache
Ein Schiffscontainer wird immer wieder an verschiedenen Orten in der Stadt auftauchen. Der Container ist sechs Meter lang, zwei Meter breit und drei Meter hoch. Er wird plötzlich mitten in Magdeburg stehen, wie ein fremdes, aber interessantes Objekt.
Menschen, die zufällig vorbeikommen oder von diesem geheimen Ort gehört haben und extra kommen, können dort ein anderes Theater-Erlebnis erleben.
Die Gäste im Container gehen auf eine Reise. Sie reisen nach Deutschland, in die DDR und in die Welt ihrer Träume und Wünsche aus der Zeit um 1990. In dieser Zeit fand der Prozess statt, der später als Wiedervereinigung bezeichnet wurde.
Das Theater-Erlebnis ist inspiriert von dem Leben und der Arbeit des Dichters Ronald M. Schernikau. Er wurde 1960 in Magdeburg geboren und starb 1991 in Berlin.