Schimmelreiter
nach Theodor Storm in einer Fassung von Frederik Laubemann
Die folgenschwere Flut ist vorüber, der Sturm ist satt. Vorerst, denn bald wird die todbringende Naturgewalt erneut ihre Kräfte mit den Menschen messen. Dafür erwählt sie einen würdigen Gegner: Hauke Haien. Das überdurchschnittlich intelligente Kind bringt es schnell vom fleißigen Kleinknecht zum Deichgrafen. Und als dieser hat er eine klare Vision: eine neue Deichanlage, die dem Sturm trotzen wird. Doch um dieses Mammutwerk zu vollbringen, gilt es, die Dorfbewohner zu überzeugen und die eigene Geltungssucht zu bezwingen.
Eine eindrückliche Auseinandersetzung mit Visionären und Visionen, erzählt vom Sturm am Grund des Meeres nach der bekannten Novelle von Theodor Storm.
Regie Leonhard Schubert • Ausstattung Jonathan Gentilhomme • Musik Bernhard Range • Dramaturgie Stephanie Preuß • Spiel Luisa Grüning, Freda Winter, Richard Barborka, Florian Kräuter, Lennart Morgenstern
| Dauer | 110 Minuten |
| Info | Die Inszenierung feierte am 09.05.2018 Premiere. |
Vor- und Nachbereitung
Kostenloser Workshop vor und/oder nach dem Theaterbesuch zu den Schwerpunkten Erwachsenwerden, Ensemblearbeit sowie Biografie und Mythos.
Anmeldung unter marlen.geisler@ptheater.magdeburg.de
Leichte Sprache
Die Geschichte handelt von einer großen Flut.
Die Hauptfigur heißt Hauke Haien.
Er ist sehr klug.
Er arbeitet zuerst als Knecht.
Später wird er Deichgraf.
Hauke hat einen Plan.
Er will einen neuen Deich bauen.
Der Deich soll die Menschen schützen.
Viele Dorfbewohner sind dagegen.
Hauke muss sie überzeugen.
Die Geschichte zeigt:
Große Ideen sind schwer umzusetzen.
Die Geschichte ist nach einem Text von Theodor Storm.