Schwebende Lasten
von Annett Gröschner
in der Bühnenfassung von Leonhard Schubert und Miriam Locker
Das Puppentheater Magdeburg zeigt den großen Magdeburg-Roman, der 2025 für den Deutschen Buchpreis nominiert war! Hanna Krause bindet Blumen, zieht Kinder groß und steuert Kräne in der Stahlfabrik. Ihr Leben läuft durch das 20. Jahrhundert, durch Krieg und Wiederaufbau, durch Armut und Neubeginn. In Annett Gröschners Magdeburg-Roman Schwebende Lasten verdichtet sich die Biografie einer Frau zu einem Panorama deutscher Geschichte.
Die Lasten, die Hanna Krause hebt, sind sichtbar und unsichtbar zugleich: Blumensträuße, Stahl, Verantwortung, Erinnerungen an unerträglichen Verlust. Währenddessen brechen Systeme auf, wachsen die nächsten Generationen heran.
Die Geschichte von Hanna Krause kehrt nun dorthin zurück, wo sie verwurzelt ist. Magdeburg wird sich selbst begegnen, Vergangenheit und Gegenwart treten in einen Dialog, Erinnerungen werden lebendig und das Puppentheater zum Resonanzraum unserer Stadt.
In einem epischen Arrangement aus Textflächen, Video, Objekt- und Puppenspiel adaptiert Hausregisseur Leo Schubert den gefeierten Magdeburg-Roman von Annett Gröschner auf unsere Bühne.
Aufführungsrechte Annett Gröschner, vertreten durch Literaturagentur Barbara Wenner, Berlin
Regie Leonhard Schubert • Bühnen-, Kostüm- und Puppenbau Jonathan Gentilhomme • Musik Sebastian Pfeifer • Video Franziska Junge • Dramaturgie Miriam Locker • Theaterpädagogik Nadine Tiedge • Spiel Svea Schiedung, Sabine Schramm, Anna Wiesemeier, Freda Winter
| Info | Die Inszenierung feiert am 25.03.2027 Uraufführung. |
| Sponsor | Die Inszenierung wird unterstützt durch MDCC. |
Einfache Sprache
Das Puppentheater Magdeburg zeigt das Stück "Schwebende Lasten". Der gleichnamige Roman von Annett Gröschner war 2025 für den "Deutschen Buchpreis" nominiert. In der Geschichte geht es um die Magdeburger Arbeiterin Hanna Krause, die im 20. Jahrhundert Krieg, Armut und Neubeginn erlebt.
Die Geschichte von Hanna Krause ist auch eine Geschichte über Magdeburg, in der Vergangenheit auf Gegenwart trifft. Hausregisseur Leo Schubert macht das Theaterstück und wechselt zwischen Text, Video, Objekte und Puppenspiel.